Wie sind Mengenangaben in Gramm von Eiweiss, Kohlenhydraten, und Fett, zu verstehen?

Wenn man Ernaehrungsempfehlungen liest, die auf dem eigenen Koerpergewicht etc. beruhen, bekommt man z.B. so etwas:

"Tagesbedarf:
Eiweiss: 114g
Kohlenhydrate: 286g
Fett: 76g"

Sind z.B. mit den Angaben fuer Eiweiss die Proteine gemeint, die sich auch tatsaechlich im Essen nach chemischer Analyse finden wuerden? Dann waeren mir taeglich bei den angegebenen 114g Eiweiss z.B. 17 Eier vergoennt, denn das ist der Reinproteingehalt. Oder meinen die eher salopp, "halt so 114g von Zeug, das man landlaeufig als eher proteinlastig einstufen wuerde, wie z.B. auch Fleisch oder Kaese"?

Ich moechte mir einfach gerne mal vor Augen fuehren, wie ich mit solchen Mengenangaben im Alltag umgehen sollte. Welchen Essmengen entsprechen denn diese Werte? Ich wuerde mir gerne ausmalen koennen, woraus mein Speisezettel denn bestehen muesste, um innerhalb dieses Rahmens zu bleiben, denn das ist der, den ich einhalten messte, um bei meinem Lebensstil mein Idealgewicht von 83kg auch dauerhaft zu halten.

2 Gedanken zu „Wie sind Mengenangaben in Gramm von Eiweiss, Kohlenhydraten, und Fett, zu verstehen?“

  1. Es ist tatsächlich für Eiweiß tatsächlich der reine Proteinanteil gemeint.

    Aber allzu viel ist das nicht: 114 g Eiweiß entsprechen etwa 350 g Fleisch (enthält pi-mal-Daumen 30 % Proteine). Ist ja auch nicht allzu viel. Oder halt 200 g Fleisch zum Mittagessen und Abends eine große Portion Magerquark, damit deckt man dann schon seinen Bedarf. Damit wird dann auch klar, warum Proteinshakes meist gar nicht notwendig sind, den Tagesbedarf kann man locker über normale Lebensmittel bei ausgewogener Ernährung decken.

    Was mich bei Deinen Angaben hier aber erschreckt ist der extrem hohe Anteil an Kohlenhydraten. Das ist ja schon Zuckermast ! Das klingt mir verdächtig nach der unsinnigen Zusammenstellung der DGE, damit wäre ich eher vorsichtig. Wenn Dich das Thema näher interessiert, dann lies mal "Täglich Fleisch" von Dr. Nicolai Worm oder "Fett" von Ulrike Gonder, da wird im Detail auseinandergenommen, warum man von den DGE Empfehlungen die Finger lassen sollte, wenn man sein Gewicht auf Dauer halten oder gar reduzieren möchte…

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